Land legt Sonderprogramm auf: 32 Millionen Euro für neue Radwege und mehr Verkehrssicherheit

 

Die Niedersächsische Landesregierung hat ein 32 Millionen Euro schweres Sonderprogramm aufgelegt, mit dem in den nächsten vier Jahren zusätzliche neue Radwege und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit gefördert werden sollen.

„Der Ausbau des Radwegenetzes in Niedersachsen ist ein wichtiges Ziel der rot-grünen Landesregierung. Wir wollen die Fahrradnutzung bei uns im Land so attraktiv und auch so sicher wie möglich machen. Auch die Förderung des Fahrradtourismus ist uns ein wichtiges Anliegen. Dafür brauchen wir gute und sichere Radwege. Uns ist es besonders wichtig, Lücken im bestehenden Radwegenetz zu schließen,“ so der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Will.

Im ersten Jahr des Sonderprogramms sind insgesamt 23 Einzelmaßnahmen geplant. Bereits im kommenden Jahr sollen 18 kommunale Radwegeprojekte mit einer Gesamtlänge von 51 Kilometern gefördert werden. Außerdem werden vier Bahnübergänge technisch gesichert, also zum Beispiel mit Lichtzeichen, Schranken oder Halbschranken versehen. Zusätzlich wird eine Straßenkreuzung zu einem Kreisel umgebaut. Die Projekte wurden alle von den Kreisen und Kommunen vorgeschlagen und anschließend von der Landesbehörde für Straßenbau und dem Fachreferat im Verkehrsministerium geprüft. Es handelt sich ausschließlich um kommunale Projekte, die Landesförderung wird aus Haushaltsresten des Verkehrsministeriums (sog. Entflechtungsmittel) finanziert. Der Förderanteil des Landes liegt bei 60 bis 75 Prozent je nach Projekt. Die ohnehin im Haushalt eingeplanten Ausgaben des Verkehrsministeriums für Landesstraßen (einschließlich der Radwege an Landesstraßen) bleiben von dem Sonderprogramm unberührt. Will betont abschließend: „Die für 2014 genannten Maßnahmen sind der Anfang. Die Fachleute werden auch für die kommenden Jahre bis einschließlich 2017 Prioritätenlisten erstellen, um Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und den Neu- oder Ausbau von Radwegen zu fördern.“

Für die Grafschaft sind die Maßnahmen Neubau eines Radweges an der K 21, Neubau eines Radweges an der K 20, Emlichheim-Laar und die techn. Sicherung des Bahnüberganges Denekamper Str. in Nordhorn für 2014 bereits vorgesehen.
 

 
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