Landtag beschließt einstimmig: Kein generelles Grünland-Umbruchverbot

 

Einig sind sich alle vier Fraktionen des Niedersächsischen Landtages aus SPD,
Bündnis 90/Die Grünen, CDU und FDP darin, den Bund aufzufordern, nicht pauschal ein Umbruchverbot für Grünland in der gesamten Gebietskulisse der Natura 2000 einzuführen.

Hintergrund sind die Planungen von EU und Bund, Grünlandumbruch in Natur-2000-Gebieten grundsätzlich als umweltsensibel einzustufen. „Das muss für Niedersachsen differenziert betrachtet werden“, betont der Grafschafter SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Will.

Insbesondere in Gebieten mit intensivem Ackerbau und hohen Nutztierbeständen würde ein solches generelles Umbruchverbot den Landwirten auch die Möglichkeiten nehmen, wenigstens nach einigen Jahren ihr Grünland zur Neueinsaat, zur Verbesserung der Grasnarbe sowie zum Erhalt und zur Steigerung der Ertragskraft umzubrechen. Ohne diese Möglichkeit würde das schwere Auswirkungen auf die Landwirtschaft in unserer Region mit sich bringen, so Will. Daher sei ein Entschließungsantrag verabschiedet worden, der zum Ziel hat, den Pflegeumbruch in diesen Gebieten dann zuzulassen, wenn naturschutzfachliche Gründe dem nicht explizit entgegenstehen. Nun sei, so Will, der Bund am Zuge, aus diesem kraftvollen Signal aus Niedersachsen eine für die Landwirte in den Grünlandregionen taugliche Lösung zu machen.
 

 
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