Chance für Langzeitarbeitslose in der Grafschaft

 

Programm „1000 Jobs für Langzeitarbeitslose“ / Will: Kommunen und Wohlfahrtspflegeeinrichtungen können sich bewerben.

Die Wirtschaft in Niedersachsen wächst, die Arbeitslosenquote ist mit nur noch 5,6 Prozent auf einem Tiefstand. Mit 3,1 Prozent liegt die Quote bei der Arbeitsagentur  Nordhorn sogar vergleichbar zu Beschäftigungsquoten in Baden-Württemberg und Bayern. „Die Gruppe der Langzeitarbeitslosen wird durch diese Entwicklung jedoch gar nicht oder nur schwer erreicht“, erklärt der wirtschafts- und arbeitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Gerd Will. Die Landesregierung habe deswegen das Programm „1000 Jobs für Langzeitarbeitslose“ aufgelegt.

Dieses Programm biete eine Chance für diejenigen, die vom Aufschwung bisher nichtprofitieren konnten. Der Wirtschaftsminister Olaf Lies und die Sozial- und Arbeitsministerin Cornelia Rundt möchten mit diesem Modellprojekt über zwei Jahre mit 20 Millionen Euro insgesamt 1000 öffentlich geförderte, nach Tarif bezahlte Jobs schaffen. „Das Programm besteht aus zwei Bausteinen“, so Gerd Will. „Einer Arbeitsplatzprämie, Arbeitgeber können bis zu 7000 Euro im Jahr erhalten, wenn sie einen Langzeitarbeitslosen einstellen und einer intensiven Betreuung der Arbeitslosen und ihren Familien“. Mit dem zweiten Baustein kann u.a. Geld für Qualifizierungsmaßnahmen oder für die Betreuung von Angehörigen bereitgestellt werden.

Kommunen und gemeinnützige Einrichtungen der Wohlfahrtspflege können sich für das Modellprojekt bewerben. Außerdem können sich Arbeitslose, die seit mehr als einem Jahr eine Stelle suchen, älter als 35 Jahre sind und besondere Probleme bei der Jobsuche haben, beim Jobcenter für die geförderten Jobs bewerben. „Die Jobs sollen dabei keine Konkurrenz für reguläre Arbeit darstellen, sondern neue Arbeit schaffen und Menschen eine Perspektive bieten“, so Will abschließend.

 
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